Moin,
hat schon mal jemand einen Ein-/Aus-Schalter in einen Klemmbaustein eingebaut, und zwar so, dass der Stein sich danach in einem Modell verbauen ließe und der Schalter von außen gut bedienbar ist?
Einige Druckschalter mit Rastfunktion in 5,8 x 5,8 mm habe ich schon hier. Mikro-Schiebeschalter würde ich auch nehmen, falls jemand ein empfehlenswertes Modell kennt. Ich habe nur leider noch keine Idee, wie ich die Schalter möglichst stabil und dezent in Steine einbauen könnte. Ob der Schalter dann seitlich oder von oben im Modell erreichbar ist, wäre mir erst einmal egal.
Hat jemand so was schon mal umgesetzt? Bin kein Purist, deswegen sind Dinge wie Bohren, Kleben, Sägen, Löten usw. bei meinen Projekten immer erlaubt. Mir ist in meinem Bestand leider kein passender Stein untergekommen, der dafür geeignet scheint.
Geschaltet werden soll eine einzige elektrische Verbindung - es geht darum, die LiPo-Versorgung komplett zu trennen. Dafür sollte es ja eigentlich ausreichen, den Plus-Anschluss schaltbar zu machen, das wäre meine Vermutung.
Vg, Alf
Schalter in Klemmbaustein (z.B. 1x1, 1x2, 2x2 o.ä.) einbauen möglich?
Moderator: skjoldar skildpadden
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Stuckalf
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Schrauber
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Re: Schalter in Klemmbaustein (z.B. 1x1, 1x2, 2x2 o.ä.) einbauen möglich?
Den 1x2-Stein gibt es auch, meist in transparent, ohne Bodenröhrchen. Mehr Platz im Inneren hat keiner in dieser Größe. Keine Bodenröhrchen hat auch der 1x2 mit Kabeldurchführung. Vielleicht auch hilfreich für Deine Anwendung. Oder ggf. reinfeilen.
Gruß Thomas
mir graut vor nichts. Ich verbaue Steine aus China. Manche Elemente werden auch selbst gedruckt. Wenn es nicht anders geht wird geschnitten, geklebt oder lackiert. Selbst gegenüber dänischen Steinen habe ich keinerlei Berührungsängste.
mir graut vor nichts. Ich verbaue Steine aus China. Manche Elemente werden auch selbst gedruckt. Wenn es nicht anders geht wird geschnitten, geklebt oder lackiert. Selbst gegenüber dänischen Steinen habe ich keinerlei Berührungsängste.
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o_l_a_f
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Re: Schalter in Klemmbaustein (z.B. 1x1, 1x2, 2x2 o.ä.) einbauen möglich?
@Stuckalf ein paar genauere Infos wären Hilfreich.
Welcher Strom soll geschaltet werden ?
ein/aus / 1* Um oder 2*Um (Lego Schalter) ?
Was soll geschaltet werden ?
Ich hätte ein 3D Druck Gehäuse vorgeschlagen.
Den hier hatte ich mal für einen Legoschalter Ersatz in 1x2 ausgesucht, ist aber mit 0,3A nur bedingt geeignet >>>>>>>
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Bei Schiebeschaltern ist noch zu schauen ob sie evtl. beim Umschalten Kurzschlüsse verursachen.
Welcher Strom soll geschaltet werden ?
ein/aus / 1* Um oder 2*Um (Lego Schalter) ?
Was soll geschaltet werden ?
Ich hätte ein 3D Druck Gehäuse vorgeschlagen.
Den hier hatte ich mal für einen Legoschalter Ersatz in 1x2 ausgesucht, ist aber mit 0,3A nur bedingt geeignet >>>>>>>
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Bei Schiebeschaltern ist noch zu schauen ob sie evtl. beim Umschalten Kurzschlüsse verursachen.
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Ordnung ist wohl die feigste Art dem Chaos zu begegnen. 
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CowboyJoe
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Re: Schalter in Klemmbaustein (z.B. 1x1, 1x2, 2x2 o.ä.) einbauen möglich?
Du musst zunächst wissen, was du schalten willst. Da du den kompletten Strang schalten willst ist ein Lastschalter benötigt, kein Signalschalter.
Du sagst Lipo. Ist das ein 1S, 2S oder 3S ? Das gibt dir die Spannung vor. Die meisten Schalter schaffen die Spannungen, aber gerade kleine Schalter sind Signalschalter, die nur genutzt werden, um Signale weiterzugeben und nicht um Versorgungsspannungen zu schalten. Diese sind für dein Vorhaben NICHT geeignet.
Als nächstes brauchst du die Strombelastung in deinem System. Was schaltest du damit ? Licht ? Motor ? Wieviele ?
Das lässt sich einfach mit einem Digitalmultimeter herausbekommen, indem du es in Serie in den Stromkreis einbaust.
Weiterhin emfpiehlt es sich, das ganze auch bei gestallten (blockierten) Motoren zu messen. Zusätzlich solltest du den Wert mit 2 multiplizieren, um etwas Puffer zu haben.
Wenn du diese Werte hast, kannst du einen Schalter besorgen, der die entsprechende Spec erfüllt.
Diese kleinen Schalter sind auch nicht für Leistung ausgelegt und es kommt beim Schalten immer zu Funkenflug, wenn der Kontakt nicht vollständig geschlossen ist. Die Schalter sind meist billiger Natur, haben damit eine hohe Varianz und erzeugen bei häufiger Benutzung Abrieb, der sich dann entzünden kann. Ältere Geräte geben ihren Geist meist auf, weil ihr Schalter verkohlt ist. Das wird durch den Einbau in einen Klemmbaustein noch begünstigt, da das Plastik als Wärme-Isolator wirkt.
Der Schalter von @o_l_a_f ist mit 0.3A für ein Licht ok, für einen Motor schon nicht mehr.
Ein kleiner Motor zieht im Leerlauf 200-300mA. Stallt er, werden auch gerne 750 draus. Damit brennt der Schalter ab. Vielleicht nicht beim ersten Mal, aber irgendwann schon.
Wenn du einen Motor schalten willst, solltest du von 1A MINIMAL für 1 Motor ausgehen. Besser sind 2A. Da ist man dann auf der sicheren Seite.
Wenn du dann deinen Schalter hast, schaust du dir an, in was für einen Stein der reinpasst. den dremelst du aus, also entfenst alles, was innen drin ist und passt dann den Schalter ein und verkabelst ihn. Mit zähflüssigem Epoxd kleisterst du dann den Schalter da rein. Dabei darf natürlich der bewegliche Teil nicht mit dem Epoxd in Kontakt kommen, sonst klebt er auch fest. Giessharz ist hier keine Option.
Besorg dir 10 Schalter, wenns beim ersten Mal nicht klappt.
Du sagst Lipo. Ist das ein 1S, 2S oder 3S ? Das gibt dir die Spannung vor. Die meisten Schalter schaffen die Spannungen, aber gerade kleine Schalter sind Signalschalter, die nur genutzt werden, um Signale weiterzugeben und nicht um Versorgungsspannungen zu schalten. Diese sind für dein Vorhaben NICHT geeignet.
Als nächstes brauchst du die Strombelastung in deinem System. Was schaltest du damit ? Licht ? Motor ? Wieviele ?
Das lässt sich einfach mit einem Digitalmultimeter herausbekommen, indem du es in Serie in den Stromkreis einbaust.
Weiterhin emfpiehlt es sich, das ganze auch bei gestallten (blockierten) Motoren zu messen. Zusätzlich solltest du den Wert mit 2 multiplizieren, um etwas Puffer zu haben.
Wenn du diese Werte hast, kannst du einen Schalter besorgen, der die entsprechende Spec erfüllt.
Diese kleinen Schalter sind auch nicht für Leistung ausgelegt und es kommt beim Schalten immer zu Funkenflug, wenn der Kontakt nicht vollständig geschlossen ist. Die Schalter sind meist billiger Natur, haben damit eine hohe Varianz und erzeugen bei häufiger Benutzung Abrieb, der sich dann entzünden kann. Ältere Geräte geben ihren Geist meist auf, weil ihr Schalter verkohlt ist. Das wird durch den Einbau in einen Klemmbaustein noch begünstigt, da das Plastik als Wärme-Isolator wirkt.
Der Schalter von @o_l_a_f ist mit 0.3A für ein Licht ok, für einen Motor schon nicht mehr.
Ein kleiner Motor zieht im Leerlauf 200-300mA. Stallt er, werden auch gerne 750 draus. Damit brennt der Schalter ab. Vielleicht nicht beim ersten Mal, aber irgendwann schon.
Wenn du einen Motor schalten willst, solltest du von 1A MINIMAL für 1 Motor ausgehen. Besser sind 2A. Da ist man dann auf der sicheren Seite.
Wenn du dann deinen Schalter hast, schaust du dir an, in was für einen Stein der reinpasst. den dremelst du aus, also entfenst alles, was innen drin ist und passt dann den Schalter ein und verkabelst ihn. Mit zähflüssigem Epoxd kleisterst du dann den Schalter da rein. Dabei darf natürlich der bewegliche Teil nicht mit dem Epoxd in Kontakt kommen, sonst klebt er auch fest. Giessharz ist hier keine Option.
Besorg dir 10 Schalter, wenns beim ersten Mal nicht klappt.
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Stuckalf
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Re: Schalter in Klemmbaustein (z.B. 1x1, 1x2, 2x2 o.ä.) einbauen möglich?
Danke für die hilfreichen Tipps. Es geht um Motoren. Ich werde mal schauen, mit wieviel Ampere ich beim Blockieren kalkulieren muss und lasse mir dann was einfallen.
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o_l_a_f
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Re: Schalter in Klemmbaustein (z.B. 1x1, 1x2, 2x2 o.ä.) einbauen möglich?
Denn 10 Stk von @CowboyJoe würde ich mich auch anschliessen. Gerade billige Kipp und Wippschalter
gehen beim Löten extrem leicht kaputt.
gehen beim Löten extrem leicht kaputt.
Ordnung ist wohl die feigste Art dem Chaos zu begegnen. 