Ich hatte den schriftlichen Beitrag auf der Webseite des BR schon vor einigen Tagen gelesen, ohne zu wissen, dass es dazu auch einen Filmbeitrag gibt. Bei dem Artikel gab es die - aus meiner Sicht falsche - Überschrift
"Lego als Geldanlage: Daniel Mühlberger lebt von Klötzchen". Denn unter Geldanlage verstehe ich tatsächlich ein Investment wie z.B. in Aktien, ETFs, Edelmetalle oder eben Lego. So neben dem Beruf und nicht hauptberuflich.
Das Video hat ja einen anderen Titel: "Mit Lego den Lebensunterhalt bestreiten". Das finde ich passender, weil das der gute Herr ist ja nun ganz eindeutig ein Händler, der günstig und zielgerichtet einkauft und dann nach einer gewissen Lagerzeit versucht, bestmöglich zu verkaufen. Hauptberuflich.
In den Kommentaren zu dem Artikel gab es einige böse Urteile über den Mann,
Scalper war dabei noch eins der netteren. Der Filmbeitrag hat mir das Thema aber auch anders näher gebracht, als der schriftliche Text. Das einzige, was mich in der Situation stört, ist, dass er direkt an der Lego-Kasse berichtet, für wie viel er die Sets wieder verkauft. Da käme ich mir als Verkäufer auch veräppelt vor. Andererseits ist es schon sehr offensichtlich, was er vor hat, kein großes Geheimnis und auch nicht illegal. Wäre nur nicht meine persönliche Art, es meinen Verkäufern gegenüber zu offenbaren, dass sie mir gerade Sachen günstig verkauft haben, mit denen ich viel mehr Geld machen kann...
