Preispolitik bei deutschen Händlern
Moderator: skjoldar skildpadden
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Benutzer 2890 gelöscht
Re: Preispolitik bei deutschen Händlern
Nun ja, nicht jeder der mit Klemmbausteinen „spielt“, ist auch informiert. Und wohl am wichtigsten dabei, sehr viele Kunden scheuen den Eigenimport. Das erlebe ich in meinem Umfeld immer wieder und da ist auch eine beratende Aufklärungsarbeit nicht immer erfolgreich. Zwei Bekannte von mir kaufen lieber bei BB oder MB, als selber zu importieren. Kaum zu glauben, aber wahr! 
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Benutzer 7711 gelöscht
Re: Preispolitik bei deutschen Händlern
@Lumpi-67
ich weis was du meinst, denn das ging mir vor 3-4 Jahren genau so. Da habe ich lieber den "Schisser-Aufpreis" bezahlt, als dass ich auf ein Paket aus Fernost warte.
... und jetzt könnten wir gleich im Ebay-Thread weiter machen...
ich weis was du meinst, denn das ging mir vor 3-4 Jahren genau so. Da habe ich lieber den "Schisser-Aufpreis" bezahlt, als dass ich auf ein Paket aus Fernost warte.
... und jetzt könnten wir gleich im Ebay-Thread weiter machen...
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Benutzer 670 gelöscht
Re: Preispolitik bei deutschen Händlern
Genau das @Master Luke
Wenn man keine Lust hat sich mit dem Import auseinanderzusetzen dann zahlt man eben den Aufpreis.
Bei vielen ist es wohl auch die Unwissenheit und manch einer kommt dann irgendwann dazu, der andere eben nicht
Die Händler in D wollen ja auch leben
Wenn man keine Lust hat sich mit dem Import auseinanderzusetzen dann zahlt man eben den Aufpreis.
Bei vielen ist es wohl auch die Unwissenheit und manch einer kommt dann irgendwann dazu, der andere eben nicht
Die Händler in D wollen ja auch leben
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Therodon
- Guān (官) - Beamter

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- Registriert: vor 6 Jahre
Re: Preispolitik bei deutschen Händlern
Service, direkter Verkauf oder Versand und oft wirds aus China auch schnell teuer wenn man das Original verpackt nimmt.Ghostwheel hat geschrieben: ↑vor 4 Jahre Mir ist völlig schleierhaft, wieso jemand bei BlueBrixx z.B. 200€ für den Mould KIng G700 hinlegt, während der aus China 30-40% billiger ist.
Ich bestell ja hin und wieder auch direkt aus China, aber allein wegen der Preisersparnis lohnt sich das eher selten, da muss man schon ziemlich teure Sets haben
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Benutzer 12146 gelöscht
Re: Preispolitik bei deutschen Händlern
Und da sage noch mal einer, LEGO wäre zu teuer! 
Auf mydealz wird der Kauf in China mittlerweile immer etablierter ...
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OldUser4
- Qǔdì (取缔) - Gesperrt

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- Registriert: vor 5 Jahre
Re: Preispolitik bei deutschen Händlern
Man darf aber natürlich auch nicht vergessen, der Preis den die Händler verlangen ist inkl. 19% USt, d.h. sie bekommen von dem Set nur ~84% die anderen 16% nimmt sich der Staat.
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Benutzer 670 gelöscht
Re: Preispolitik bei deutschen Händlern
Sehr wichtiger Punkt @Therodon
Für die OVP zahlt man mitlerweile locker 20-30€ extra - da ist der Unterschied zum deutschen Händler schon nicht mehr so groß.
Wenn man die mal haben will (gerade als Geschenk, macht es imo mit Verpackung eben doch mehr her) dann ist das schon eine Überlegung wert vom deutschen Händler zu kaufen. Auch bei den kleineren Sets ist der Unterschied nicht sonderlich groß - aber klar, je teurer die Sets, desto mehr lohnt sich der Eigenimport - wenn man denn etwas warten kann
Für die OVP zahlt man mitlerweile locker 20-30€ extra - da ist der Unterschied zum deutschen Händler schon nicht mehr so groß.
Wenn man die mal haben will (gerade als Geschenk, macht es imo mit Verpackung eben doch mehr her) dann ist das schon eine Überlegung wert vom deutschen Händler zu kaufen. Auch bei den kleineren Sets ist der Unterschied nicht sonderlich groß - aber klar, je teurer die Sets, desto mehr lohnt sich der Eigenimport - wenn man denn etwas warten kann
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Ghostwheel
- Qǔdì (取缔) - Gesperrt

- Beiträge: 1311
- Registriert: vor 5 Jahre
Re: Preispolitik bei deutschen Händlern
Naja, andererseits wird ein Händler auch nicht denselben Preis im Einkauf zahlen wie ein Enduser, sondern bei größeren Mengen auch Rabatte eingeräumt bekommen.
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kurtzen
- Dàxuéshēng (大学生) - Student

- Beiträge: 277
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Re: Preispolitik bei deutschen Händlern
Ganz klar, der Händler nimmt was der Kunde bereit ist zu bezahlen. Das ist letztendlich der Zweck des Handelns und ohne Aufschlag keine Lebensgrundlage für die Händler. Alleine in den letzten 12 Monaten hat sich da einiges bewegt, alternative Klemmbausteine wurde bekannter, der Abverkauf konnte durch Corona und seine Folgen gesteigert und der Bedarf kaum noch gedeckt werden. Schnäppchen die ich Anfang 2020 noch machen konnte findet man heute in DE gar nicht mehr oder locker 20 - 30% teurer.
Aber das ist doch ok, wenn es jemand kauft, macht der Händler alles richtig. Kauft es niemand, gehen die Preise irgendwann wieder runter.
Schaut man sich vergleichbare Sets aus China und Dänemark an, so ist immer häufiger ein nahezu identischer Endpreis zu erkennen, wenn man in DE kauft. Der Däne eben mit dem üblichen "Das Zeug muss raus!"-Händler-Rabatt und der Chinese mit dem "Ich hab es importiert und muss auch was verdienen!"-Aufschlag.
Ein bisschen schauen und vergleichen muss man halt schon und manche Sets einfach liegen lassen oder dann selbst importieren.
Aber das ist doch ok, wenn es jemand kauft, macht der Händler alles richtig. Kauft es niemand, gehen die Preise irgendwann wieder runter.
Schaut man sich vergleichbare Sets aus China und Dänemark an, so ist immer häufiger ein nahezu identischer Endpreis zu erkennen, wenn man in DE kauft. Der Däne eben mit dem üblichen "Das Zeug muss raus!"-Händler-Rabatt und der Chinese mit dem "Ich hab es importiert und muss auch was verdienen!"-Aufschlag.
Ein bisschen schauen und vergleichen muss man halt schon und manche Sets einfach liegen lassen oder dann selbst importieren.
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Idle
- Nánjué (男爵) - Baron

- Beiträge: 1071
- Registriert: vor 5 Jahre
Re: Preispolitik bei deutschen Händlern
Es ist ja auch gerechtfertigt, dass die Händler hier auch noch etwas verdienen. Personalkosten, Lagerkosten, usw. müssen auch bezahlt werden. Da bleibt wohl nicht mehr so viel übrig auch wenn sie 30 % mehr verlangen als ein Direktimport kosten würde. Und wie oben schon gesagt ist das mit der Verpackung durchaus ein merklicher Teil der Kosten.
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siegfried
- Dàxuéshēng (大学生) - Student

- Beiträge: 397
- Registriert: vor 5 Jahre
Re: Preispolitik bei deutschen Händlern
Dafür können die Händler erheblich an Versandkosten sparen wenn gleich ein ganzer Container bestellt wird. Während das beim Händler nur paar € ausmacht auch mit OVP hat man als Privatmann schnell mal 30-50% des Warenwerts an Versandkosten obendrauf selbst schon ohne OVP. Der Sandcrawler kostet ja schon über 100€ Versand per Zug oder Schiff mit OVP. Als Händler bezahlt man da nur einen Bruchteil von.
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MattesBricks
- Zànzhù (赞助) - Sponsor

- Beiträge: 855
- Registriert: vor 6 Jahre
Re: Preispolitik bei deutschen Händlern
Dann mach doch selbst Händler, unterbiete alle... zahle Körperschafts-, Gewerbesteuer, USt., Personal-, Finanzierungs- und Lagerkosten, EStV und UStV und bete, daß die Kunden genau das kaufen, was Du eingekauft hast. Dann wären noch Versicherungen, Steuerberatung, IHK, ...
Einfach mal selbständig sein, statt nichtselbständig beschäftigt.
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ElBartho
- Dàxuéshēng (大学生) - Student

- Beiträge: 447
- Registriert: vor 7 Jahre
Re: Preispolitik bei deutschen Händlern
Richtig. Aber dann bezahlt man als Händler die ganzen anderen unmittelbaren Kosten die für eine Firma anfallen, plus Steuern und sonstige Zwangsabgaben und hat Versandkosten an die der Endkunde nie denkt (spätestens seit Johnnys Containerproblem weiss wohl jeder dass man die Ware nicht einfach gratis vom Hafen aus auf den Hof gestellt bekommt). Da relativiert sich das alles schon wieder.
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Benutzer 2890 gelöscht
Re: Preispolitik bei deutschen Händlern
Danke @MattesBricks, du redest mir gerade aus der Seele.
Kunden bzw. Außenstehende stellen sich das alles immer so einfach vor und haben zudem den Eindruck, als wäre alles auf Gewinnmaximierung der Eigentümer ausgelegt. Den wirklichen Kostenapparat sehen nur Leute, die entweder selber das erlebt haben oder zumindest einmal einen detaillierteren Einblick in die Welt von Einkauf und Verkauf erlebt haben.
So einen Kostenapparat wie eine selbständige Unternehmung am Laufen halten ist kein Zuckerschlecken und ich bin mittlerweile froh nicht mehr mein eigener Herr zu sein und mich nicht mehr jeden Tag 24/7 mit meinen Geschäften beschäftigen zu müssen. 5 Jahre selbständiger Einzelhandel mit zuweilen 3 Geschäften und dem täglichen Kampf gegen die stationären und online Händler haben mir gereicht.
Es ist ja auch nicht so, als könne man auch alles so einkaufen, wie man es gerne hätte. Da kommt noch hinzu, dass manche Firmen für ihre Waren Gebietsschutz geben und man nicht einmal die Firma verkaufen darf, die man selber gerne verkaufen würde. Das Argument wird wohl bei den chinesischen Klemmbausteinanbietern nur bedingt greifen, aber auch Thorsten aka Johnny wird als alleiniger Importeur für QMan auch so seinen Schutz genießen.
Dann gibt es fast überall mind. Einkaufsmengen. Ein Sandcrawler für den einen Kunden wird man von Mould King vermutlich nicht bekommen. Kleinstmengen muss ich schon bei einem Zwischenhändler kaufen, was die Sache schon wieder massiv für mich als Einzelhändler verteuert.
Was ist auch, wenn ich 20 Sets XY einkaufe, weil ich davon ausgehe, dass diese der Renner werden. Dieses aber nicht eintritt. Am Ende muss ich mit massiven Rabatten verkaufen und evtl. sogar unter meinem Selbstkostenpreis. Dieser Negativertrag, den muss ich dann wieder auf das gesamte Sortiment umlegen, da ich das ja auch als Eigentümer nicht (im ersten Schritt) aus eigener Tasche zahlen möchte.
Ich könnte das nun endlos fortführen. Daher bedenkt bitte, das ein BB, Modbrixx und wie diese alle heißen, bestimmt schon den für sie gesunden Verkaufspreis wählen. Kein gescheiter Einzelhändler würde überzogene Preise verlangen, nur damit bald ein Ferrari in der Garage steht. Im Grunde schaut man immer, dass am Ende ein akzeptabler Gewinn, aber eben kein sehr großer Gewinn, pro Produkt herauskommt. Schließlich will man ja auch verkaufen und nicht einlagern.
Natürlich gibt es auch gerade in Segmenten, bei denen viel Emotionen mit im Spiel sind, wie in etwa auch Klemmbausteinen, schwarze Schafe dabei, die aufgrund Verknappung von Angeboten die Preise stark anheben um sich eine goldene Nase zu verdienen. Meine Ausführungen passen eben auch nur auf seriöse Händler, was wohl auch die meisten in Deutschland sind.
Kunden bzw. Außenstehende stellen sich das alles immer so einfach vor und haben zudem den Eindruck, als wäre alles auf Gewinnmaximierung der Eigentümer ausgelegt. Den wirklichen Kostenapparat sehen nur Leute, die entweder selber das erlebt haben oder zumindest einmal einen detaillierteren Einblick in die Welt von Einkauf und Verkauf erlebt haben.
So einen Kostenapparat wie eine selbständige Unternehmung am Laufen halten ist kein Zuckerschlecken und ich bin mittlerweile froh nicht mehr mein eigener Herr zu sein und mich nicht mehr jeden Tag 24/7 mit meinen Geschäften beschäftigen zu müssen. 5 Jahre selbständiger Einzelhandel mit zuweilen 3 Geschäften und dem täglichen Kampf gegen die stationären und online Händler haben mir gereicht.
Es ist ja auch nicht so, als könne man auch alles so einkaufen, wie man es gerne hätte. Da kommt noch hinzu, dass manche Firmen für ihre Waren Gebietsschutz geben und man nicht einmal die Firma verkaufen darf, die man selber gerne verkaufen würde. Das Argument wird wohl bei den chinesischen Klemmbausteinanbietern nur bedingt greifen, aber auch Thorsten aka Johnny wird als alleiniger Importeur für QMan auch so seinen Schutz genießen.
Dann gibt es fast überall mind. Einkaufsmengen. Ein Sandcrawler für den einen Kunden wird man von Mould King vermutlich nicht bekommen. Kleinstmengen muss ich schon bei einem Zwischenhändler kaufen, was die Sache schon wieder massiv für mich als Einzelhändler verteuert.
Was ist auch, wenn ich 20 Sets XY einkaufe, weil ich davon ausgehe, dass diese der Renner werden. Dieses aber nicht eintritt. Am Ende muss ich mit massiven Rabatten verkaufen und evtl. sogar unter meinem Selbstkostenpreis. Dieser Negativertrag, den muss ich dann wieder auf das gesamte Sortiment umlegen, da ich das ja auch als Eigentümer nicht (im ersten Schritt) aus eigener Tasche zahlen möchte.
Ich könnte das nun endlos fortführen. Daher bedenkt bitte, das ein BB, Modbrixx und wie diese alle heißen, bestimmt schon den für sie gesunden Verkaufspreis wählen. Kein gescheiter Einzelhändler würde überzogene Preise verlangen, nur damit bald ein Ferrari in der Garage steht. Im Grunde schaut man immer, dass am Ende ein akzeptabler Gewinn, aber eben kein sehr großer Gewinn, pro Produkt herauskommt. Schließlich will man ja auch verkaufen und nicht einlagern.
Natürlich gibt es auch gerade in Segmenten, bei denen viel Emotionen mit im Spiel sind, wie in etwa auch Klemmbausteinen, schwarze Schafe dabei, die aufgrund Verknappung von Angeboten die Preise stark anheben um sich eine goldene Nase zu verdienen. Meine Ausführungen passen eben auch nur auf seriöse Händler, was wohl auch die meisten in Deutschland sind.
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MattesBricks
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- Registriert: vor 6 Jahre
Re: Preispolitik bei deutschen Händlern
Dann wären auch noch:
- private Altersvorsorge / Altersrücklagen
- doppelter Beitrag zur ges. Krankenversicherung
- 10-20h Papierkram/Woche
- Haftung für das eigene Handeln
- Reisetätigkeiten (nicht Sightseeing sondern Autobahn-Kunde-Hotel-Kunde-Hotel-Kunde-Autobahn)
Dann kommt Sonntag Neiddebatte von Geschwistern, die ihr Lebtag zu Fuß zur Arbeit gehen konnten,
tausende pro Jahr in Urlaub investiert haben und nun im Rentenalter sich kaum noch die Mietwohnung
(natürlich Innenstadt) leisten können...
Ja, daß kam mir auch alles hoch, wenn hier zum hundertsten Mal über die gierigen Händler gelästert wird.
Und die täglichen Rechtsunsicherheiten (Abmahnungen, Handels- und Steuerrecht und wer ein Ladenlokal hat,
muß ja noch mehr beachten).
VG vom nur noch Solo-/Home-Office Freiberufler.
- private Altersvorsorge / Altersrücklagen
- doppelter Beitrag zur ges. Krankenversicherung
- 10-20h Papierkram/Woche
- Haftung für das eigene Handeln
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Dann kommt Sonntag Neiddebatte von Geschwistern, die ihr Lebtag zu Fuß zur Arbeit gehen konnten,
tausende pro Jahr in Urlaub investiert haben und nun im Rentenalter sich kaum noch die Mietwohnung
(natürlich Innenstadt) leisten können...
Ja, daß kam mir auch alles hoch, wenn hier zum hundertsten Mal über die gierigen Händler gelästert wird.
Und die täglichen Rechtsunsicherheiten (Abmahnungen, Handels- und Steuerrecht und wer ein Ladenlokal hat,
muß ja noch mehr beachten).
VG vom nur noch Solo-/Home-Office Freiberufler.
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OldUser4
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Re: Preispolitik bei deutschen Händlern
Bei allem was ihr sagt @MattesBricks & @Lumpi-67 habt ihr Recht und ich denke die Sicht vieler hier ist zu einfach. Auf der anderen Seite scheint es schon so, dass die Margen für Produkte aus China im Vergleich zu Lego recht gut zu sein scheinen im Vergleich zu den Margen die man mit Lego noch machen kann.
@MattesBricks du hast Recht das Leben als Angestellter ist sicherlich viel einfacher, aber dahinter steckt ja irgendwo auch ne Firma mit nem Chef der das auch zahlt, solange man nicht beim Staat angestellt ist. Und natürlich ist das Leben als Chef härter, dafür geht man stärker ins Risiko und evtl. zahlt es sich auch aus.
@MattesBricks du hast Recht das Leben als Angestellter ist sicherlich viel einfacher, aber dahinter steckt ja irgendwo auch ne Firma mit nem Chef der das auch zahlt, solange man nicht beim Staat angestellt ist. Und natürlich ist das Leben als Chef härter, dafür geht man stärker ins Risiko und evtl. zahlt es sich auch aus.
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MattesBricks
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- Registriert: vor 6 Jahre
Re: Preispolitik bei deutschen Händlern
An Lego macht hauptsächlich Lego Marge, dies sollte allen klar sein. Die Preisgestaltung ist durch Lego schon so hoch angesiedelt, daß ich durchschnittlich nur 8% als erreichbaren Deckungsbeitrag für einen Einzelhändler vermuten würde.
Insbesondere, da die Highlights nicht über den echten Einzelhandel sondern über den Legoshop und die Ketten vertrieben wird.
Bei den China Sets wird es sicherlich etwas besser aussehen _können_.
Insbesondere, da die Highlights nicht über den echten Einzelhandel sondern über den Legoshop und die Ketten vertrieben wird.
Bei den China Sets wird es sicherlich etwas besser aussehen _können_.
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siegfried
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- Registriert: vor 5 Jahre
Re: Preispolitik bei deutschen Händlern
Ich sage nicht das Selbstständig sein generell ein Zuckerschlecken ist. Sieht man ja darin das im Einzelhandel die kleinen Geschäfte in so gut wie in allen Bereichen in den letzten Jahren zu gemacht haben und es nur noch Ketten und Franchise Unternehmen die Innenstäten dominieren und daneben auch noch der Online Handel als Konkurrenz. Da hat man keine Chance mehr als unabhängiger im Preiskampf zu bestehen.
Dagegen ist der alternative Klemmbaustein Markt noch relativ neu und bietet noch Potenzial um im Einzelhandel Geld zu verdienen. Die ganzen großen Ketten sind ja in dem Markt noch nicht groß eingestiegen. Nach Lego und vielleicht noch Cobi hört es doch bei den Ketten auf. Als Konsequenz das diese beiden Marken schon mit erheblichen Rabatten von schnell mal 30-40% oder mehr als Endkunde zu bekommen sind die dem kleinen Händler dann fehlen. Das wird bestimmt auch Steingemachtes oder Bluebrixx merken wie sich da die Cobi Umsätze nach unten entwickeln wenn die Ketten mit Preisdumping loslegen.
Bluebrixx hat halt so ein enormen Wachstum weil die noch viele Anbieter quasi als Monopolist verkaufen können und somit auch die Preise frei gestalten können. Würden die großen Ketten oder Amazon da jetzt aufspringen wäre es da auch mit dem Wachstum schnell vorbei. Im Moment leben die quasi noch wie die Made im Speck. Die waren zur richtigen Zeit halt am richtigen Fleck.
Ich bestell mir auch das eine oder andere Set mehr um den Versand zu drücken und auch so die Klemmbausteine gegen zu finanzieren und mit +-0 rauszukommen.
Dagegen ist der alternative Klemmbaustein Markt noch relativ neu und bietet noch Potenzial um im Einzelhandel Geld zu verdienen. Die ganzen großen Ketten sind ja in dem Markt noch nicht groß eingestiegen. Nach Lego und vielleicht noch Cobi hört es doch bei den Ketten auf. Als Konsequenz das diese beiden Marken schon mit erheblichen Rabatten von schnell mal 30-40% oder mehr als Endkunde zu bekommen sind die dem kleinen Händler dann fehlen. Das wird bestimmt auch Steingemachtes oder Bluebrixx merken wie sich da die Cobi Umsätze nach unten entwickeln wenn die Ketten mit Preisdumping loslegen.
Bluebrixx hat halt so ein enormen Wachstum weil die noch viele Anbieter quasi als Monopolist verkaufen können und somit auch die Preise frei gestalten können. Würden die großen Ketten oder Amazon da jetzt aufspringen wäre es da auch mit dem Wachstum schnell vorbei. Im Moment leben die quasi noch wie die Made im Speck. Die waren zur richtigen Zeit halt am richtigen Fleck.
Ich bestell mir auch das eine oder andere Set mehr um den Versand zu drücken und auch so die Klemmbausteine gegen zu finanzieren und mit +-0 rauszukommen.
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MattesBricks
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Re: Preispolitik bei deutschen Händlern
@siegfried ja, der Versandtrick - überlege gerade ob ich eins der Feuerwehrwagen mit bestelle.
Leider sind die dt. oldtimer fww ausverkauft oder noch nicht lieferbar...
wann wohl der bergfried kommt?
Leider sind die dt. oldtimer fww ausverkauft oder noch nicht lieferbar...
wann wohl der bergfried kommt?
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siegfried
- Dàxuéshēng (大学生) - Student

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OldUser4
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Re: Preispolitik bei deutschen Händlern
https://www.bluebrixx.com/de/103406/Ber ... xx-Special
Wenn du dir Feinde machen willst kaufst du ihn dir, obwohl du die Burg noch nicht hast.
Wenn du dir Feinde machen willst kaufst du ihn dir, obwohl du die Burg noch nicht hast.
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Level43
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- Registriert: vor 7 Jahre
Re: Preispolitik bei deutschen Händlern
Frei nach Stromberg:
Bist du der Locher oder der Drücker!
Ich finde auch, jeder kleine China-Privatbesteller macht es sich zu einfach was BB angeht.
Bist du der Locher oder der Drücker!
Ich finde auch, jeder kleine China-Privatbesteller macht es sich zu einfach was BB angeht.
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Benutzer 12146 gelöscht
Re: Preispolitik bei deutschen Händlern
Ich finde, so lange noch keine belastbaren Zahlen da sind (oder hat irgendwer genaue Kenntnis über Einnahmen, Mengen und Margen) sind wir genauso klug wie bei LEGO. 
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siegfried
- Dàxuéshēng (大学生) - Student

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- Registriert: vor 5 Jahre
Re: Preispolitik bei deutschen Händlern
Beim Bundesanzeiger kann man sich die Geschäftsberichte ansehen. Kostet aber mittlerweile was pro Abruf. Im Geschäftsjahr 2018/2019 hatte BB (BB Services GmbH) glaub was um die 11 Millionen Umsatz. Das dürfte aber gestiegen sein in den letzten 2 Jahren. Da müsste auch bald der nächste Geschäftsbericht rauskommen für das letzte Jahr.
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Oederland
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Re: Preispolitik bei deutschen Händlern
Die Margen müssen momentan schon sehr gut sein, immerhin scheinen sich die ganzen kleinen Läden zu rentieren, die neu eröffnet haben und nicht selber importieren. Kleine Läden sind heutzutage ja eher auf dem Rückzug.
Was weiter? Es steht ja jedem frei, woanders einzukaufen, wenn einem die hiesigen Preise zu hoch erscheinen.
Was weiter? Es steht ja jedem frei, woanders einzukaufen, wenn einem die hiesigen Preise zu hoch erscheinen.