Preispolitik bei deutschen Händlern

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Therodon
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Re: Preispolitik bei deutschen Händlern

Beitrag von Therodon »

Irgendwie seit ihr schon sehr weit von der Preispolitik im Topic weg. Ein Produkt wird ja nicht billiger wenn ein Laden weniger Miete zahlt. Genauso wird es nicht billiger wenn ein Händler einen neuen Rabatt beim Einkaufspreis erhält, schon gar nicht bei Ketten.

Das hört sich bei einigen hier so an als würdet ihr den Aufwand eines Produktes zahlen, das ist ja für nahezu jedes Produkt ziemlich absurd. Natürlich auch für jegliche Importware aus China. Da sitzt auch niemand mit "Die armen Kunden sollen so wenig wie möglich zahlen, kalkuliert das mal mit geringsten Margen durch"

Ostsachse
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Re: Preispolitik bei deutschen Händlern

Beitrag von Ostsachse »

BumBum hat geschrieben: vor 4 Jahre ist sehr unterhaltsam mitzulesen und es geht dabei ja auch wirklich sehr gesittet zu! Einen Dank dafür an alle! :clap: :prost:
Das ist zum Glück ja in der Klemmbausteincommunity im Allgemeinen immer so, außer es kommen Leute wie der Big Troll Commander1 mit irgenwelchen obskuren Verschwörungtherien an.

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siegfried
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Re: Preispolitik bei deutschen Händlern

Beitrag von siegfried »

Im stationären Handel sollte Bluebrixx aber mal dringend an seiner Verfügbarkeit arbeiteten. Ob der "normale" Kunde das lange mitmacht wenn immer nur 1/3 der auf der HP angebotenen Sets oder von einer Marke gerade mal im Laden verfügbar sind. Ein Store bringt mir nix wenn ich keine Ware zum verkaufen habe und man sammelt nur schlechte Bewertungen von frustrierten Kunden die nix bekommen haben was sie kaufen wollten.

OldUser4
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Re: Preispolitik bei deutschen Händlern

Beitrag von OldUser4 »

@siegfried noch mal kurz @BumBum lesen.
Bei der Mange der Sets die BB im Angebot hat, muss man genau damit rechnen oder halt nicht auf die Kleinserien achten. Ich denke für den Stationären Handel werden eh andere Sets interessanter, nämlich die mit richtiger Verpackung.

AlexBdf
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Re: Preispolitik bei deutschen Händlern

Beitrag von AlexBdf »

@siegfried
Die Auswahl der Ware vor Ort hat auch was mit dem verfügbaren Platz zu tun. In einen 100m² Laden paßt nicht beliebig viel Ware hinein.
Die zweite Frage ist natürlich: wieviele Exemplare eines Sets kommt in eine Filiale. Das hängt vom durchschnittlichen Abverkauf, aber auch von Dingen wie "wieviele VEs in einem Umkarton" und "wie oft pro Woche werde ich aus dem ZL beliefert" zusammen.
Und - jetzt sind wir wieder beim Topic - warum soll ich einen Kranwagen von XY anbieten, wenn ich einen von meiner Eigenmarke (mit weit besserer Marge) auf dem Featuretisch habe.
Ladendesign und Warenmanagement sind Dinge, die man nicht aus der hohlen Hand machen kann. Sie haben dramatische Auswirkungen auf den erzielbaren und erzielten Umsatz bzw. Deckungsbeitrag.

@Oederland
450€ Kräfte im Handel eignen sich zum Wareauspacken und -verräumen und zum Abkassieren oder Putzen. Sie können weder Ware "verkaufen" noch dekorieren oder andere der vielen Aufgaben erledigen, die man nicht direkt sieht. Die "Beratung" durch solche Mitarbeiter führt oft dazu, dass der Kunde enttäuscht ist und nicht wiederkommt.
Woran liegt das? Es lohnt nicht, jemanden der nur 10h die Woche da ist, ernsthaft zu schulen und zu unterweisen. Insbesondere bei McJobbern, die nicht langfristig im Unternehmen bleiben oder nur saisonal arbeiten (zB Studenten) macht das aus Sicht des Storemanagements keinen Sinn. Dazu kommt noch, dass viele McJobber auch selbst kein Engagement an den Tag legen.
Sicher sind 450€ Kräfte im Handel unverzichtbar, um Spitzen abzudecken oder die Dauermitarbeiter für Arbeiten freizustellen, die eine bessere Qualifikation erfordern. Aber auch nicht mehr.

@siegfried
Zur "Abschreibung" taugen Ladeneröffnungen nur sehr beschränkt. DIe Bilanzierungsregeln für GmbH mit der Größe von BB sind da schon recht streng. IdR sind die Ingangsetzungsaufwendungen einer Filiale über die Laufdauer des Mietvertrages oder 8 Jahre abzuschreiben. Selbst durch die Wiedereinführung der degressiven Afa für 2020 und 2021 ist da nicht viel zu reißen.

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siegfried
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Re: Preispolitik bei deutschen Händlern

Beitrag von siegfried »

5N00P1 hat geschrieben: vor 4 Jahre Bei der Mange der Sets die BB im Angebot hat, muss man genau damit rechnen oder halt nicht auf die Kleinserien achten. Ich denke für den Stationären Handel werden eh andere Sets interessanter, nämlich die mit richtiger Verpackung.
Von den Sets rede ich ja. Wenn man sich die durchschnittliche Verfügbarkeit bei den gängigen Herstellern wie Cobi, Cada, Wange, Xingbao, Mould King etc. anschaut sieht das ja echt manchmal düster aus. Und die Shops haben ja auch 200-300qm2 die irgendwie gefüllt werden müssen.

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Re: Preispolitik bei deutschen Händlern

Beitrag von OldUser4 »

OK @siegfried, da gebe ich dir Recht.
Aber das spricht ja dafür, dass es läuft oder? Ist das nicht bei vielen Dingen, dass die am Anfang extrem begehrt sind? Kein Händler will die nicht verkaufen, wenn wir ehrlich sind. Erinnert mich an die ersten Laptops bei Aldi, da war Aldi der 3t größte Computer Händler in Deutschland im Jahr und hat nur 3 oder 4 Tage im Jahr Computer gehabt.
Und wenn es so ist, sind die Preise wohl zu niedrig, haben wir ja bei den Hafen Gebäuden gesehen, die 2te Charge bei BB wurde dann teurer und hat auch länger gehalten....

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Oederland
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Re: Preispolitik bei deutschen Händlern

Beitrag von Oederland »

BumBum hat geschrieben: vor 4 JahreMir kommt es eben bei einigen oft so vor, dass man immer etwas zu meckern hat. Egal ob es ein Startup ist, das erfolgreich geworden ist, oder ein YouTuber dem dann Geld scheffeln vorgeworfen wird oder ein Laden der Produkte vermeintlich zu teuer verkauft.
Ich erinnere dich daran, wenn du das nächste Mal über die teuren Lego-Preise, das Lego-Ideas-Konzept, die verblendeten Lego-Blogs oder komische YouTuber schimpfst. ;)
AlexBdf hat geschrieben: vor 4 Jahre
450€ Kräfte im Handel eignen sich zum Wareauspacken und -verräumen und zum Abkassieren oder Putzen. Sie können weder Ware "verkaufen" noch dekorieren oder andere der vielen Aufgaben erledigen, die man nicht direkt sieht. Die "Beratung" durch solche Mitarbeiter führt oft dazu, dass der Kunde enttäuscht ist und nicht wiederkommt.
Dann sind diverse Läden in meiner Gegend an der Realität vorbeigeplant, scheinen sich aber zu rentieren. Aber vielleicht haben sie ein glückliches Händchen bei der Auswahl... Dass der Service allgemein teils zu wünschen übrig lässt, steht auf einem anderen Blatt. Solange ich mich zurückerinnern kann, gab es aber auch unmotivierte und inkompetente Vollzeitangestellte. Früher konnte man schlicht nicht ausweichen, heute findet man fast alles im Netz. Dass die Kosten gedrückt werden, außertariflich bezahlt usw., sorgt natürlich nicht für Verbesserungen.
5N00P1 hat geschrieben: vor 4 Jahre Und wenn es so ist, sind die Preise wohl zu niedrig, haben wir ja bei den Hafen Gebäuden gesehen, die 2te Charge bei BB wurde dann teurer und hat auch länger gehalten....
Die ersten beiden Sets sind bei Modbrix als UrGe für 120 € verfügbar (Klick), die anderen nicht. Da kann BB mangels Konkurrenz also mehr verlangen. Aber keine Ahnung, seit wann Modbrix die beiden Sets im Angebot hat und ob ein Zusammenhang besteht, sie sind dort als "Neu" markiert.

OldUser4
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Re: Preispolitik bei deutschen Händlern

Beitrag von OldUser4 »

MMn waren die Sets damals recht schnell weg (und gab es woanders nicht), aber das sind alles nur Gefühle, da müsste ich schon etwas zum Preis pro Stein sagen, damit das etwas mehr Basis hat.

Schiffswert Restaurant 3,58 Cent / Stein
Captains Wharf 4,37 Cent / Stein
Leuchtturm 4,05 Cent / Stein
Dive Shop 5,08 Cent / Stein
Shipyard 3,96 Cent / Stein

Nicht ganz falsch, aber so richtig liege ich dann damit auch nicht....

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JeLuF
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Re: Preispolitik bei deutschen Händlern

Beitrag von JeLuF »

Zum Thema Gewinnsteuerung: Gewinn ist nichts schlimmes. Ja, den muss man versteuern. Aber man bekommt am Ende trotzdem noch Geld raus. Sinnlose Ausgaben, die den Gewinn mindern, sind einfach weg. Ein Kaufmann wirft das Geld nicht zum Fenster raus, um weniger Gewinn zu haben. Investitionen, die in der Zukunft Gewinn abwerfen, sind eine sinnvolle Verwendung des Gewinns. Dadurch reduziert man den Gewinn und die darauf anfallenden Steuern. Und man hat etwas davon in der Zukunft. Befürchten die Finanzler meines Arbeitgebers, dass der Gewinn zu hoch wird, dann werden Investitionen vorgezogen. Das wirkt sich aber nur teilweise auf den Gewinn aus. Kaufen wir für 1 Million im Oktober eine Maschine, die man typischerweise für 10 Jahre benutzt, dann können nur 3/120 der Kosten, also 25'000€, in diesem Jahr vom Gewinn abgezogen werden (Abschreibung für Abnutzung - AfA). Die Mio ist weg, der Gewinn nur minimal gesunken.

Mieten wirken sich direkt auf den Gewinn aus, ohne Abschreibung - aber ein Ladengeschäft zu mieten, das nicht geöffnet werden kann - das ist rausgeworfenes Geld. Der Sinn erschließt sich mir nicht. Die paar Regale für die Ladeneinrichtung sind Investitionen in die Zukunft, aber die hätte man auch in Flörsheim in die Halle legen können. Ich vermute einfach, dass KK optimistischer war, was den Verlauf der Corona-Krise betrifft, als ich es bin.

Benutzer 670 gelöscht

Re: Preispolitik bei deutschen Händlern

Beitrag von Benutzer 670 gelöscht »

@Oederland

Da hast du natürlich recht und an die eigene Nase muss ich mich da auch fassen.
Werde da in Zukunft auch mehr darauf acht geben. ;)

Conof
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Re: Preispolitik bei deutschen Händlern

Beitrag von Conof »

BitBrick hat geschrieben: vor 4 Jahre Wer hat denn hier nach Ostern wieder Unmengen an Spekulatius verteilt? :roll:

Oder auf Deutsch, wo soll diese Diskussion hinlaufen? Was erwartet ihr für ein Ergebnis und warum ist das überhaupt interessant?
Ich finde die Diskussion sehr interessant, weil ich mal Einblicke in die Welt des Handels gewinne. Das z.B. Ladeneinrichtung in Billigqualität bereits 300 pro m² kostet, hätte ich nie gedacht. Boden 50€/m² und die Regale können doch nicht viel kosten, aber da habe ich wohl ganz falsch gedacht!
Somit erwarte ich als Ergebnis, dass ich hinterher unnötiges Wissen gewonnen habe, da ich wohl selber nie einen Laden eröffnen werde. Aber ich verstehe zumindest manche Kalkulationen besser oder die Probleme der großen Ladenhändler wie KarstadtGaleria. Sowas interessiert mich als Finanzmensch :)

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siegfried
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Re: Preispolitik bei deutschen Händlern

Beitrag von siegfried »

Wenn man da in die Videos aus den Shops reinschaut frag ich mich was da 300€/m² kosten soll. 50-60 lfm Wandregal für 100-150€ pro Meter, paar Tische, Schütten für die Brickbar und eine Theke + Kasse. Mehr ist ja in den Läden nicht drin. :think:

Ostsachse
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Re: Preispolitik bei deutschen Händlern

Beitrag von Ostsachse »

Du kannst ja mal gerne gucken was eine Finanzamtkonforme Registrierkasse kostet. Die Regale transportieren und bauen auch nicht die Mainzelmännchen kostenlos auf. Dann brauchst du auch noch eine vernünftige Beleuchtung in deinem Laden, Diebstahlsicherungen/ Kameras, Preistafeln, Deko usw. Das läppert sich, von daher stimme ich den 300€ vollkommen zu.

Benutzer 12146 gelöscht

Re: Preispolitik bei deutschen Händlern

Beitrag von Benutzer 12146 gelöscht »

Und es drängen immer mehr Händler/Hersteller auf den Markt.

My MOC City, die bisher nur auf Insta und FB sind und über Mail zu erreichen, bringen eigene MOC-Sets raus, die von den alten City-Sets inspiriert sind. Im Augenblick gibt es schon Container und Postwagen aus GoBricks und LEGO Steinen - limitiert auf 100 Stück, finanziert aus Eigenmitteln. Im Chat beim Bricktendo Livestream haben sie geschrieben:
wir haben mit Kanzlei Hogan Lovells kontakt und es hieß, wir müssten die Sets abändern aber so grob gäbe es keine Probleme lt der LEGO Juris A/S
Das finde ich mal gut, erst fragen, dann verkaufen - dazu noch eigene kreative Ideen und Qualitätsanspruch! :thumup:

AlexBdf
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Re: Händler: Modbrix (Wichtige Infos im ersten Post beachten)

Beitrag von AlexBdf »

GenoppteFliese hat geschrieben: vor 4 Jahre Preiserhöhung bei Modbrix!
BulliAndy hat geschrieben: vor 4 Jahre Das kann ich bestätigen. [...]

Obacht! Händler mt Gewinnerzielungsabsicht!

Ich bin immer wieder erstaunt, dass nach der Meinung vieler Menschen, Gewerbetreibende weder ihre erhöhten Kosten (Einkauf, Transportkosten, ...) noch einen Gewinnanspruch verwirklichen dürfen. Durch die veränderte Situation im Handel ist der Präsenzhandel zu Preiserhöhungen gezwungen, wenn er bestehen will.

Willst du direkt in China kaufen? Tu es! Ach, da war doch was mit Zoll, Einfuhrumsatzsteuer usw. Und zudem sind die Preise bei den hochgelobten Forenhändlern und auch den "schmierigen" Händlern und denen, deren Namen hier nicht genannt werden darf, sind ja gestiegen ... um 10 bis 30%. OVP? Lieferung vollständig? Lieferung beschädigt?
Du willst bei Müller kaufen? Tu es! Wenn du das Set in deiner Filiale bekommst.
Du willst bei den sonstigen "Versagerhändlern" (Smythstoys, Karstadt, ...) kaufen? Tu es! Wenn das Set in deiner Filiale vorrätig ist.

Aber wundere dich nachher nicht, wenn es keinen Präsenzhandel mehr mit Sortiment gibt.

90% der Onlinehändler verkaufen nur das, was es aktuell im Großhandel gibt. SIe haben weder ein eigenes Lager noch das Kapital, das man dazu braucht, Ware zu bunkern. Tendenziell haben also alle das gleiche zu vergleichbaren Preisen im ANgebot.
Und die, die sowohl Kapital als auch Platz haben, halten die Ware zurück, bis sie nach dem EOL deutlich über der UVP zu verticken ist.

Niemand ist verpflichtet, in irgendeinem Laden zu kaufen. Genauso wie kein Händler verpflichtet ist, umsonst zu arbeiten.

@BulliAndy Erfahrungsgemäß (ich komme aus dem Handel) werden solche Gespräche über Preiserhöhungen vom Kunden nicht neutral oder fragend geführt sondern vorwurfsvoll bis aggressiv. Egal ob Inhaber (der gestaltet die Preise) oder Personal (das muss die Erhöhung nur ausführen) - beide reagieren auf solche Anwürfe natürlicherweise gereizt.

@GenoppteFliese Nachher ist man immer schlauer, dass es vorher besser gewesen wäre.
Zuletzt editiert Oederland vor 4 Jahre, insgesamt 1 mal editiert.
Grund: Beitrag verschoben & Zitate ergänzt

Charly
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Re: Händler: Modbrix (Wichtige Infos im ersten Post beachten)

Beitrag von Charly »

AlexBdf hat geschrieben: vor 4 Jahre Und die, die sowohl Kapital als auch Platz haben, halten die Ware zurück, bis sie nach dem EOL deutlich über der UVP zu verticken ist.
Ist das bei Sets, die nicht von LEGO sind, überhaupt sinnvoll? (Um nicht-LEGO Sets sollte es ja vorrangig gehen).

Für den importwilligen Individualkäufer ist die Lage (noch) differenziert:

Mein Eindruck bei den Forenhändlern und Ali war, dass in den letzten Monaten in der Tendenz viele (nicht alle) Sets günstiger geworden ist (vermutlich weil die Transportkosten gesenkt werden konnten, vielleicht auch weil ‚ältere’ Sets einen Schub brauchen).

Die Situation in D ist natürlich nicht gleich, da bulk Transportkosten massiv gestiegen sind (zB Container von 2K auf 13K, wie Johnny im letzten Video sagte). Daher müssen bei gleicher Marge die Preise im Handel in D zwangsläufig steigen.

BulliAndy
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Re: Händler: Modbrix (Wichtige Infos im ersten Post beachten)

Beitrag von BulliAndy »

Ich habs genau gewusst, dass mir hier einer vorwirft, die Verkäuferin angeblafft zu haben. Dass es gleich der erste ist, Hut ab.
Hier muss ich Dich leider enttäuschen.
1. Kennt mich die Verkäuferin durch meine unzähligen Besuche in dem Laden und wir kamen immer gut miteinander aus.
2. Weiß Sie durchaus, was ich da schon an Geld habe liegen lassen.
3.Ich hatte Sie nur enttäuscht darauf hingewiesen, dass ich nichts mehr im Laden finde und das zum großen Teil aufgrund der Preisgestaltung. (Mein Einkauf gestern, 19€)
Und zum Thema, wo kaufe ich ein. Ganz klar da, wo ich das beste Preis/Leistungsverhältniss habe. Ich muss für meine Kohle ebenfalls hart arbeiten. Warum sollte die Globalisierung nur für Konzerne/Grosshändler gelten.

OldUser4
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Re: Händler: Modbrix (Wichtige Infos im ersten Post beachten)

Beitrag von OldUser4 »

@BulliAndy ich glaube du verstehst @AlexBdf falsch. Er sagt dir nur wie es ist. Kauf online billig ein, ist OK (mach ich auch) aber beschwere dich später nicht ala: "Es gibt bei mir keinen Laden in Reichweite mit xyz." und viele gehen ja noch einen Schritt weiter, sich im Laden beraten lassen und dann online billig einkaufen, aber das führt zuweit.

BulliAndy
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Re: Händler: Modbrix (Wichtige Infos im ersten Post beachten)

Beitrag von BulliAndy »

@5N00P1
Alles gut. :D
Ich beschwer mich auch nicht. Der Witz ist ja, ich bin eigentlich ein Verfechter/Unterstützer des stationären Handels. Bis Corinna war das auch kein Problem. Ich bin hier eh in der glücklichen Lage, sowohl einen Blubrix- wie auch den Modbrix-Laden in erreichbarer Nähe zu haben.
Ich bezahle auch durchaus etwas mehr, wenn ich den Artikel sofort in meinen Händen halten kann bzw. ich mir die Auswahl vor Ort anschauen kann. Das "Einkaufserlebniss" ist ein für mich besseres als beim Online-Kauf.
Es gibt aber Grenzen und die wurden für mich von Modbrix aktuell überschritten. Nicht schlimm, aber schade. :prost:

AlexBdf
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Re: Händler: Modbrix (Wichtige Infos im ersten Post beachten)

Beitrag von AlexBdf »

Charly hat geschrieben: vor 4 Jahre Ist das bei Sets, die nicht von LEGO sind, überhaupt sinnvoll? (Um nicht-LEGO Sets sollte es ja vorrangig gehen).
Cobi Scharnhorst UVP 139€ Marktpreis 280€
Diverse MK Sets sind auch nicht billiger geworden dadurch, dass sie EOL sind.
Auch diverse Modulars sind nicht billiger geworden.

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Oederland
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Re: Preispolitik bei deutschen Händlern

Beitrag von Oederland »

In China kriegt man die Mould-King-Sets problemlos ohne besondere Preissteigerungen. Disney-Schloss, Hogwarts, Empire over Jedha und die anderen Star-Wars-Sets, alle verfügbar.

Charly
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Re: Preispolitik bei deutschen Händlern

Beitrag von Charly »

Cobi hatte ich nicht auf dem Schirm - das stimmt schon.

Welche MK Sets sind denn EOL? :o

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Re: Preispolitik bei deutschen Händlern

Beitrag von OldUser5 »

@Oederland

Geht ja nicht um die Verfügbarkeit sondern um die Preissteigerung im Deutschen Handel vor Ort. Da scheinen die MK Sets und andere teurer geworden zu sein. Bis dahin war es meiner Meinung nach eine gute Alternative, wenn man die OVP cool findet, bei Modbrix zu bestellen. Ein paar Euro teurer, dafür aber zeitnah zu Hause und sonst auch kein Stress.

Natürlich gibt es die Sets günstiger in CN. Gilt für alle Klemmbausteinshops in D. Aber das weiß hier auch jeder.

Es gab aber auch durchaus auch in CN Preisschwankungen. Z.B. das Ghostbuster HQ. Als es noch jeder hatte locker unter 100€ zu bekommen, dann war es nur noch für über 100€ zu erhalten und mittlerweile gibt es wohl wieder mehr verfügbare Sets. Die Porsche in weiß und grün waren anfangs auf dem Niveau vom orangenen, bis die Chinesen gemerkt haben, dass die sehr gefragt sind und schwups waren sie teurer. Für meinen Bugatti Klon hatte ich unter 60€ bezahlt, kurze Zeit danach über 80€. Neue Modulars liegen fast alle weit höher als noch vor 2-3 Jahren. Nachfrage ist gestiegen, zahlungskräftigere Märkte außerhalb Asiens...

Die chinesischen Händler - ob bei Ali oder stand alone - reagieren genauso auf erhöhte Nachfrage, Versandpreissteigerung, Zollentwicklungen etc. wie die deutschen auch.

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BitBrick
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Re: Preispolitik bei deutschen Händlern

Beitrag von BitBrick »

die Preissteigerung im Deutschen Handel vor Ort.
Bedankt euch u.a. beim Held der Scheine. An der inzwischen verschoben "Angebot und Nachfrage" Schraube hat er sicher mit gedreht. Ansonsten war es eh immer schon deutlich teurer vor Ort zu kaufen, aber wir sind ja alle frei in unserer Entscheidung wo wir kaufen möchten.
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